Unterstützung und Ausbildungen für Quereinsteigende und Personen mit Berufserfahrung im Berufsfeld Pflege und Betreuung.
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Fachfrau/mann Gesundheit EFZ für Erwachsene (FaGe E)
Fachfrau/mann Gesundheit EFZ (FaGe) – reguläre (normale) berufliche Grundbildung
Verkürzte berufliche Grundbildung (Lehre) – für Personen mit Abschluss Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA (AGS)
Nachholbildung – Lehrabschluss für Erwachsene (Art. 32 BBV)
Validierung von Bildungsleistungen (Art. 31 BBV)
Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) gibt bei Fragen zum Informations-Flyer "Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe E)" Auskunft.
An einem Einblickstag erhältst du einen ersten Eindruck. So findest du heraus, ob dieser neue Weg zu dir, deinen Erfahrungen und deinen Zukunftsplänen passt.
Auf der Plattform myoda findest du Einblickstage und Praktika.
1. Suche auf myoda passende Angebote.
2. Registriere dich oder log dich ein, wenn du schon ein Konto hast.
3. Bewirb dich direkt bei den Gesundheitsbetrieben.
Eine Übersicht mit Erklärungen findest du unter "myoda erklärt".
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In der Schweiz gibt es zwei Arten von beruflichen Grundbildungen. Sie unterscheiden sich in Dauer, Anforderungen und weiteren Möglichkeiten.
EBA heisst Eidgenössisches Berufsattest
2 Jahre
Passender Gesundheitsberuf: Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA (AGS)
Einfaches schulisches Niveau
EFZ heisst Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis
3 Jahre
Passender Gesundheitsberuf: Fachfrau/mann Gesundheit EFZ (FaGe)
Gutes schulisches Niveau
Brückenangebote richten sich an Jugendliche und Erwachsene, die nach der obligatorischen Schulzeit noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.
Die Angebote unterstützen sie dabei, sich auf eine Ausbildung vorzubereiten, sei dies eine berufliche Grundbildung (Lehre) oder eine allgemeinbildende Schule.
Der Gesundheitsbereich bietet viele Berufe und Karrierewege: Du kannst mit einer Grundbildung (Lehre) starten, dann an einer höheren Fachschule (HF) weiterlernen und später ein Bachelorstudium an einer Fachhochschule (FH) machen. Jeder Weg führt dich zu weiteren Ausbildungen und Spezialisierungen.
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Die Adressliste zeigt Lehrbetriebe im Kanton Bern und Umgebung.
Einblickstage und Praktika im Gesundheitswesen werden im Kanton Bern in der Regel über die Plattform myoda organisiert.
Die Anerkennung von Berufsqualifikationen richtet sich nach:
Beruf
Herkunftsland
geplanter Dauer der Berufstätigkeit
Entsprechend sind unterschiedliche Verfahren zu beachten.
Die Ausbildung als Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA oder Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ findet an drei verschiedenen Lernorten statt:
Alters- und Pflegeheim, Psychiatrie, Reha-Zentrum, Spital, Spitex
BFF - Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern
BWZ - Berufs- und Weiterbildungszentrum Lyss
bzi - Bildungszentrum Interlaken
bfsl - Berufsfachschule Langenthal
Wo du zur Schule gehst, hängt von deinem Ausbildungsbetrieb ab. Normalerweise besuchst du die Berufsfachschule, die zu deinem Arbeitsort passt (das nennt man Lehrortsprinzip). Es kann aber Ausnahmen geben. Wenn du Fragen dazu hast oder etwas nicht klar ist, hilft dir das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (BMA) weiter.
OdA Gesundheit Bern in Köniz und OdA Soziales Bern in Ostermundigen (für AGS)
In den ÜK werden wichtige praktische Fähigkeiten erlernt, die du für deinen Beruf brauchst. Die Kurse helfen dir, sicherer und selbstständiger im Berufsalltag zu werden. Je nach Art der Ausbildung hast du mehr oder weniger ÜK-Tage.
Pflege kannst du auf Stufe HF am Berner Bildungszentrum Pflege studieren. Dabei wählst du einen der drei Fokusse:
Pflege
FOKUS K: Körperlich erkrankte Menschen
FOKUS P: Psychisch erkrankte Menschen
FOKUS F: Kinder, Jugendliche, Familien und Frauen
Nach dieser Ausbildung kannst du verschiedene Nachdiplomstudien und Spezialisierungen machen.
Sechs weitere spannende Gesundheitsberufe kannst du ebenfalls auf Stufe HF am medi, Zentrum für medizinische Bildung lernen:
Dipl. Aktivierungsfachfrau/mann HF
Dipl. Biomedizinische/r Analytiker/in HF
Dipl. Dentalhygieniker/in HF
Dipl. Fachfrau/mann Operationstechnik HF
Dipl. Radiologiefachfrau/mann HF
Dipl Rettungssanitäter/in HF
Mit einer Berufsmaturität oder Fachmaturität kannst du auf Niveau FH an die Berner Fachhochschule BFH Gesundheit diese Bachelor of Science-Studiengänge auswählen:
Bachelor of Science / Ernährung und Diätetik
Bachelor of Science / Hebamme
Bachelor of Science / Pflege
Bachelor of Science / Physiotherapie
Bachelor of Science / Ergotherapie kannst du nicht in Bern, sondern an der ZHAW, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winterthur studieren.
Wenn du Familie hast oder finanzielle Verpflichtungen trägst, gibt es Unterstützungsmöglichkeiten. Es gibt verschiedene Wege zu einem Berufsabschluss im Gesundheitswesen, bei denen du während der Ausbildung einer Erwerbstätigkeit nachgehen kannst.
Eine realistische Finanzierungsplanung ist wichtig. Eine neutrale Übersicht zu Kosten, Lohn, Stipendien und Finanzierung findest du bei einer Berufs‑, Studien‑ und Laufbahnberatung.
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Nadja Colombo
Quereinsteigende Fachfrau Gesundheit EFZ
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